Refactoring Kata mit IntelliJ – Jason Gorman’s Assault Course

Vor kurzem habe ich mich dazu entschlossen, auf eine neue IDE umzusteigen. Da ich die letzten Jahre hauptsächlich mit Eclipse und NetBeans gearbeitet habe und wirklich jeder meiner Rock Star Programmer IntelliJ empfiehlt, war es höchste Zeit für mich, diese IDE einmal auszuprobieren. Da ich wirklich ein großer Eclipse Fan bin habe ich bis jetzt keinen sonderliches Verlangen danach verspürt, die Entwicklungsumgebung zu wechseln. Die große Anzahl an Shortcuts – ich steh besonders auf Strg + 3 – und die außerordentlich gute Integration von Maven mittels des m2eclipse-Plugin, machte Eclipse zu meiner absoluten Lieblings-IDE (zumindest bis vor kurzem).

Ich habe IntelliJ jetzt seit ungefähr zwei bis drei Wochen intensiv getestet. Mein Hauptaugenmerk lag dabei auf den Editor-Qualitäten, der Maven- und Groovy-Integration und bis jetzt bin ich absolut begeistert. Die Shortcut-Möglichkeiten sind um einiges ausgereifter als in Eclipse. Ich habe mittels Jason Gorman’s vor kurzem geposteten Assout Course, einige der tollen Refactorings von IntelliJ getestet. Der folgende Screencast zeigt mich beim Üben des Refactoring Katas in IntelliJ:

My version of Jason Gorman’s Refactoring Kata using IntelliJ

 

 

 

 

 

 

 

Zum Vergleich hier der Screencast von Jason Gorman mittels Eclipse:

Aussault Course by Jason Gorman using Eclipse

 

 

 

 

 

 

Den Source-Code des Kurses kann man hier downloaden.

Ich mache einige Dinge ein bisschen anders als Jason Gorman. Zum Beispiel führe ich Extract-Method-Refactorings immer von unten nach oben durch, da ich gerne meinen Source-Code von oben nach unten, d.h. alle Methoden in der entsprechenden Aufrufreihenfolge, organisiere. Das erlaubt mir meinen Quellcode wie ein Stückchen Prosa zu lesen. Diese Idee stammt übrigens aus Robert C. Martin’s Buch “Clean Code”.

Zuerst werden ein paar Methoden aufgrund von Verantwortlichkeiten in andere Klassen verschoben und extrahiert. Danach wird ein switch-Block durch den Einsatz des Strategy-Patterns ersetzt. Ich habe für das Projekt auch ein Github Repository angelegt. Von dort kann man den Ausgangszustand des Katas für IntelliJ clonen. Nachdem ich mit einem kompletten Durchgang fertig bin, “reverte” ich immer alle Files in den Ausgangszustand um das tägliche Üben zu erleichtern.

Fazit: IntelliJ rockt! Btw. Strg + 3 ist in IntelliJ Strg+Shift+A.

Über sageniuz

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